6 Kommentare zu “Easytone dich fit – oder der Unsinn mit dem Sinn des Sportes

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  2. Darf ich ein paar Anmerkungen zu der Werbung machen?
    Zweifelsohne, deine Analyse ist richtig, hier wird unnötig mit nackter, weiblicher Haut geworben und es fällt einem auf den ersten Blick schwer, zu erkennen, was eigentlich beworben wird (das Lesen des Textes – ich kannte den Produktnamen – hat mich erst drauf gebracht, auf die Schuhe zu schauen)

    Dass die Frau Alltagskleidung trägt, die unüblich für das Sportmachen ist, ist beabsichtigt, schließlich sollen diese Schuhe beim normalen Gehen die Beinmuskulatur trainieren (was Unsinn ist ;D) und für einen schönen Po/schöne Beine sorgen (deswegen die Entblößung). Daher auch der „hübsch“ gephotoshoppte Hintergrund ohne Menschen, dafür mit Trainingsgeräten. Generell sieht das ganze so stümperhaft gephotoshoppt aus, dass ich sogar glauben mag, dass Frau Padberg im Originalfoto garnicht die Schuhe getragen hat, was fehlende Socken erklären würde (High Heels lassen nämlich die Beine im Allgemeinen „schöner“ aussehen, weshalb es beim Fotoshooting von Vorteil gewesen wäre, dass das Model welche trägt, wenn die Beine und der Po im Vordergrund stehen). Bei näherem Hinsehen zweifle ich sogar daran, dass dies die Beine von Eva Padberg sind, siehe unterschiedlicher Hautton, also darüber hinaus noch ein Photoshopdisaster.

    Aber im Grunde ganz stimmig, sexistische Werbung für ein sexistisches Produkt 😉

  3. Werbung für sexistische Produkte muss wohl zwangsläufig sexistisch sein, sonst funktioniert sie nicht 😉

    Die Botschaft bei der „Women“ Werbung:

    „Fit“ als Synonym für makellos schön (Idealproportionen, lange fehlerlose Beine, straffer Hintern).

    Die Gymnastikbälle, die im Hintergrund aus dem Boden schauen, assoziieren zum einen direkt mit der avisierten Sportart (die Schuhe sind keine Laufschuhe sondern Indoor – moderne Gymnastikschuhe sozusagen) und mittelbar assoziieren sie mit weich, flexibel, gefedert (Die Schuhsohle)

    Die Werbung für die Männer ist nur Füllmaterial rund um den Link „ZIGTECH erleben“ Die Schlüsselworte „Energy“ und „Tech“ wecken das Klickinteresse, die Bildkomposition mit dem markanten Gelb gegen ein fast verschwindendes Blau-Grau lenkt den Blick dezent auf den Link.

    Das die Frau so bilddominierend ist, der Mann dagegen fast unsichtbar, hat einen simplen Grund: Frauen vergleichen sich untereinander und fahren auf körperliche Vorbilder ab. (Hetero-) Männer schauen sich einen Typen nicht näher an, im Zweifel sind sie eh schöner als die Figur auf dem Bild (*lach*).

    Lediglich wenn der Typ eine Drohkulisse aufbaut (Figur, Gestik, Mimik) wird bei Männern Aufmerksamkeit geweckt. Allerdings negative, deswegen wäre das im Werbeumfeld voll Panne.

  4. Ey is doch echt bisschen egal oder ? Das Model sieht scharf aus! Schönes Bild. Mein Gott freu dich einfach am Leben und verändere was wenn du solche Werbung nicht mehr sehen willst!
    Und solange die Schuhe gut sind passt ja. Sind sie aber unnötig oder sogar schlecht ist natürlich die ganze Aufmachung übertrieben aber immernoch kein Weltuntergang alter 😉 ! Es gibt schlimmeres man!

    FROHE WEIHNACHTEN UND SO! MFG BUBBLE

    • Keine Sorge, ich freue mich am Leben 😉
      Und ich schreibe ja gerade über solche Werbung, da ich etwas verändern möchte.
      Von daher ist es mir nicht egal, WIE ein Produkt beworben wird.
      Es ist egal ob es hält, was es verspricht, denn an dem im Artikel genannten Beispiel dürfte deutlich werden, dass in erster Linie mit dem weiblichen Körper geworben wird, der nicht unbedingt etwas mit den Schuhen zu tun hat.

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